Schmerztherapie für den Rücken

Trennlinie mit Nagel (verkörpert Rückenschmerzen)

Was ist eine Schmerztherapie?

frau bei schmerztherapie in der arztpraxis

Die Schmerztherapie besteht meist aus vielen Bestandteilen. Ihr Arzt kann Sie dazu beraten.

Jede Schmerztherapie zielt darauf ab, die Schmerzen zu beseitigen oder wenigstens zu lindern, damit sich der Patient wieder freier bewegen und am Alltag besser teilhaben kann. Dazu ist es wichtig, die Eigenaktivität des Patienten zu stärken. Das ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, denn nur so lässt sich der Teufelskreis durchbrechen:

Schmerz – Verspannung – Fehlhaltung – erneuter Schmerz

Eine Schmerztherapie sollte also vor allem folgende drei wichtige Voraussetzungen erfüllen:

Sie soll …

  • die Rückenschmerzen und damit die Belastung des Patienten vermindern,
  • seine Bewegungsfähigkeit wiederherstellen oder erhalten,
  • verhindern, dass die akuten Rückenschmerzen irgendwann chronisch werden.

Wie lassen sich diese Ziele erreichen? Am besten durch die Kombination verschiedener Maßnahmen. Die medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln wird durch die Anwendung nicht-medikamentöser Methoden ergänzt. Wichtig ist es auch, dem Patienten zu vermitteln, dass normale Alltagsbewegungen seinem Rücken nicht schaden. Schonung und Bettruhe wurden früher empfohlen, sind heutzutage aber nicht mehr das Mittel der Wahl.

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Schmerztherapie bei akuten Rückenschmerzen

Bei akuten Rückenschmerzen helfen für die ersten Tage rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke, wie Paracetamol oder Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac, insofern Sie diese vertragen. Vor der Einnahme sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Sie wirken gleichzeitig schmerzlindernd und entzündungshemmend. All diese Arzneimittel sollten Sie aber wegen möglicher Nebenwirkungen nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen. Bei Schmerzmitteln gilt generell: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Auch bei rezeptfreien Arzneimitteln sollten Sie immer vorher mit dem Arzt abstimmen, wenn Sie das Mittel über längere Zeit einnehmen.

Schmerzmittel haben den Vorteil, dass Sie durch die Schmerzlinderung nicht in Schonhaltung bleiben, sondern sich mehr und freier bewegen. Das beugt weiteren Verspannungen und Schmerzen vor. Sie sollten sich jedoch immer bewusst sein, dass Schmerzmittel nicht die Ursache Ihrer Rückenschmerzen beheben.

Häufig werden Rückenschmerzen durch Verspannungen der Muskulatur ausgelöst. Deswegen können Sie zusätzlich zu einem Schmerzmittel auch eines der sogenannten Muskelrelaxantien (muskelentspannende Medikamente) einnehmen. Diese lockern die Muskeln, wodurch die Schmerzen ebenfalls nachlassen. Reichen Schmerzmittel und Muskelrelaxantien nicht aus oder vertragen Sie diese nicht, kommen als Alternative noch schwach oder stark wirkende Opioide in Frage. Diese sind opiumartige Wirkstoffe mit morphinähnlicher Wirkung.

Halten Ihre Schmerzen länger an oder kommen sie immer wieder und sind durch mehr Bewegung nicht in den Griff zu bekommen, dann kann die Krankengymnastik eine gute Wirkung zeigen. Die Krankengymnastik soll die Wirbelsegmente und die Strukturen (Muskeln und Gelenke) mobilisieren, die den schmerzenden Nerv umgeben. Verringert sich dadurch der Druck auf den Nerven, lassen die Schmerzen meist nach. Geschädigte Nerven können sich oft selbst regenerieren. Allerdings dauert das einiges an Zeit und die Nervenzellen benötigen dazu mehr bzw. spezielle Nährstoffe, um die Reparaturmechanismen aktiv zu unterstützen. Doloctan® forte enthält eine Nährstoffkombination, die diesen natürlichen Vorgang sinnvoll bekräftigt.

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