WAS TUN GEGEN STRESS?

Trennlinie mit Nagel (verkörpert Rückenschmerzen)

Hilfe bei Stress: Akuten Stress lindern und langfristig entgegenwirken

frau tut etwas gegen stress und rückenschmerzen und dehnt sich in der sonne

Stress ist ein Phänomen, für das es leider kein Allheilmittel gibt. Jeder Mensch muss selbst herausfinden, wann er zu Stress neigt und wie er am besten damit umgeht. Dennoch möchten wir Ihnen einige allgemeine Ratschläge an die Hand geben, wie Sie akuten Stress lindern und diesem langfristig entgegenwirken können.

Stressoren erkennen und beseitigen

Ob Ihr Körper in einer bestimmten Situation mit Stress reagiert, hängt vor allem von Ihrer persönlichen Wahrnehmung ab. Diese entscheidet darüber, ob Sie eine bestimmte Situation als Stresssituation bewerten und entsprechend darauf reagieren. Etwas vereinfacht lässt sich dieser Prozess in drei Schritte aufteilen:

  1. Stressauslöser
  2. Persönliche Wahrnehmung der Situation
  3. Einschätzung der Situation – Stressreaktion ja oder nein

Um Ihren Stress etwas besser zu verstehen, helfen Ihnen möglicherweise die folgenden Fragen:

  • In welchen Situationen fühle ich mich gestresst?
  • Worüber mache ich mir Sorgen?
  • Welche Menschen sind an der Stresssituation beteiligt?
  • Welche Rolle spiele ich in der Stresssituation?
  • Was ist notwendig, damit ich in derselben Situation weniger oder gar nicht gestresst bin?

Hilfe bei Stress: Stresswahrnehmung anpassen

Was Sie tun sollten, wenn Sie den Stressauslöser selbst nicht abstellen können? Dann haben Sie immer noch Möglichkeit, an Ihrer persönlichen Wahrnehmung zu arbeiten. Diese ist nämlich ebenfalls sehr entscheidend dafür, ob eine bestimmte Situation als stressig empfunden wird. Machen Sie sich bewusst, dass es Ihre eigenen Gedanken sind, die die Stresssituationen auslösen. Aus diesem Grund sollten Sie:

  • Ihre Haltung überdenken

Versetzen Sie sich in eine Situation zurück, die Sie als sehr stressig empfunden haben. Welche Befürchtungen und Erwartungen hatten Sie in diesem Moment? Waren Ihre Erwartungen vielleicht zu hochgesteckt? Beobachten Sie, wie Menschen aus Ihrem Umfeld mit ähnlichen Situationen umgehen. Können Sie etwas daraus lernen?

  • Ihre Gedanken verändern

Versuchen Sie, mit anderen, möglichst positiven Gedanken an die nächste potentielle Stresssituation heranzugehen. Sie hatten bisher überwiegend negative Gedankengänge? Dann kehren Sie diese ins Positive um. So wird aus einem „das schaffe ich nie“ oder „nur keine Fehler machen“ schnell ein „ich schaffe das schon“ oder „niemand ist perfekt“. Rufen Sie sich diese neuen Gedankengänge immer wieder ins Gedächtnis.

  • An Ihrem Verhalten arbeiten

Sobald Sie Ihre Gedanken ins Positive umgekehrt haben, sollten Sie auch entsprechend handeln. Besonders wichtig ist, dass Sie nicht gleich enttäuscht sind, falls die neue Herangehensweise nicht sofort funktioniert. Besser ist es, sich täglich jeden noch so kleinen Fortschritt zu notieren. So können sie sich Ihre Fortschritte jederzeit ins Gedächtnis zurückrufen, was Ihnen langfristig auch dabei hilft, nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen.

Natürlich lässt sich Stress nicht immer vermeiden. Positives Denken bietet Ihnen jedoch eine gute Möglichkeit, besser mit der jeweiligen Stresssituation umzugehen. Außerdem können Sie Ihrem Stress auch mit anderen Methoden entgegenwirken, wie zum Beispiel Sport oder gezielten Entspannungstechniken. In manchen Situationen kann es auch hilfreich sein, sich die positiven Aspekte von Stress bewusst zu machen. Schließlich kann Stress auch motivieren und uns zu Höchstleistungen antreiben.

Soforthilfe gegen Stress

Sie sind ständig gestresst und suchen eine zuverlässige Methode, um besser damit fertigzuwerden? Im folgenden Abschnitt finden Sie einige Maßnahmen für den Akutfall:

  • Auch wenn Sie wenig Zeit haben, sollten Sie regelmäßig kurze Pausen einlegen.
  • Machen Sie etwas Ungewöhnliches. Es klingt vielleicht merkwürdig, aber viele Menschen können sich gut abreagieren und Stress abbauen, indem sie laut schreien.
  • Planung ist alles: Mit einem strukturierten Plan erscheint dieselbe Situation gleich viel weniger stressig.
  • Scheuen Sie sich nicht, um Hilfe zu bitten. Mit tatkräftiger Unterstützung geht jede noch so schwierige Aufgabe gleich viel leichter von der Hand.
  • Sprechen Sie über Ihre Probleme. Meistens hilft es schon, sich mit Anderen über seine Probleme auszutauschen. So merken Sie, dass Sie nicht alleine sind und profitieren meist von vielen nützlichen Anregungen.
  • Nehmen Sie sich Zeit für schöne Dinge: Im Alltag sollten Sie sich regelmäßig mit etwas beschäftigen, das Ihnen Freude bereitet. Das kann zum Beispiel ein nettes Gespräch, das Lesen eines guten Buches oder die Planung für des nächsten Urlaubs sein.

Hilfe gegen Stress: So können Sie Stress langfristig entgegenwirken

Egal ob auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder im Familienleben – ganz ohne Stress geht es leider nicht. Jedoch sollte der Stress nicht Ihr Leben kontrollieren oder sich gar negativ auf Ihre Gesundheit auswirken. Daher möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt einige Methoden aufzeigen, mit denen Sie Ihrem Stress langfristig entgegenwirken können.

Erkennen Sie Ihren Stress

Damit der Stress Ihren Alltag so wenig wie möglich beeinflusst, ist es wichtig, diesen frühzeitig zu enttarnen. Achten Sie auf die individuellen Signale Ihres Körpers und reagieren Sie darauf. Wenn Ihnen mal wieder alles über den Kopf wächst, dürfen Sie ruhig eine Pause einlegen oder etwas Arbeit an einen hilfsbereiten Menschen abgeben.

Nehmen Sie sich Zeit für Ruhe und Gelassenheit

Nur, wenn Sie Ihrem Körper regelmäßig die Möglichkeit eröffnen, sich zu erholen und neue Energie zu tanken, kann er stressige Situationen langfristig verkraften. Daher sollten Sie feste Zeiten in Ihrem Alltag einplanen, in denen Sie sich wirklich nur um sich selbst kümmern und für niemanden erreichbar sind. Diese Zeiten sollten Sie wie einen wichtigen Geschäftstermin behandeln und niemals ausfallen lassen. Ob Sie in diesem Zeitraum ein Glas Wein genießen, ein heißes Bad nehmen oder einfach nur ein kurzes Nickerchen machen, ist vollkommen egal. Hauptsache Sie können herunterfahren und sich richtig entspannen.

Nutzen Sie Entspannungstechniken

Mit Entspannungstechniken wie dem Autogenen Training oder der progressiven Muskelentspannung schaffen Sie sich nicht nur einen Ausgleich zu Ihrem stressigen Alltag, sondern können auch maßgeblich zu einer besseren Körperwahrnehmung beitragen. So können Sie Stress und die damit einhergehenden Beschwerden zukünftig noch schneller erkennen. Außerdem können Ihnen derartige Methoden auch dabei helfen, die Stress-Beschwerden schneller wieder loszuwerden und Rückenschmerzen vorzubeugen.

Belohnen Sie sich selbst

Wenn der Stress die Überhand gewinnt, wird es schwer, sich auf etwas Positives zu konzentrieren. Meistens kreisen die Gedanken nur noch um die Arbeit und die nächste Herausforderung. An bewusste Erholung ist hier kaum zu denken. Mit dem richtigen Belohnungssystem können Sie Ihr persönliches Gleichgewicht jedoch auch an stressigen Tagen aufrechterhalten. Grundsätzlich sollte jede körperliche und geistige Belastung mit einem positiven Erlebnis aufgewogen werden, das Ihnen Spaß und Freude bringt. So verschiebt sich Ihre Perspektive wieder in einen „normalen“ Bereich. Dazu kann es ebenfalls hilfreich sein, wenn Sie:

  • sich richtig auspowern.
  • eine Reise unternehmen.
  • ausreichend schlafen.
  • Schwierige Herausforderungen planen.
  • Sich gesund ernähren.
  • Sich regelmäßig bewusst entspannen.

Unter dem Strich gibt es also durchaus einige hilfreiche Methoden, Ihrem Stress gezielt entgegenzuwirken. Besonders im hektischen Alltag kann es jedoch schwierig sein, die Ratschläge ständig zu beachten und in die Tat umzusetzen. Verzweifeln Sie also nicht, wenn es mit dem Stressmanagement nicht sofort funktioniert. Mit etwas Zeit und der richtigen Einstellung bekommen bestimmt auch Sie Ihren Stress in den Griff. Sind Sie sich vielleicht nicht ganz sicher, wie es um Ihr Stresslevel bestellt ist? Dann machen Sie jetzt den Stresstest!

 

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