RÜCKENSCHULE: Alltagstipps für einen gesunden Rücken

Trennlinie mit Nagel (verkörpert Rückenschmerzen)

So schonen Sie Ihren Rücken im Alltag

mann hat rückenschmerzen im alltag

Sie sollten im Alltag Ihren Rücken schonen. Das bedeutet aber nicht, den Rücken in Watte zu packen und überhaupt nicht mehr zu beanspruchen. Denn Bewegung ist äußerst wichtig, damit die Bandscheiben gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden, was die Wirbelsäule insgesamt funktionstüchtig und stabil hält. Viele Tätigkeiten, die Sie tagein, tagaus verrichten, können allerdings Ihrem Rücken schaden. In diesem Text erfahren Sie, worauf Sie im Alltag achten sollten, damit Ihr Rücken möglichst lange gesund und fit bleibt.

Das bisschen Haushalt…

…ist doch kein Problem für meinen Rücken

Kochen, Waschen, Staubsaugen oder Putzen – Hausarbeit ist mit vielen verschiedenen Bewegungen und damit auch mit unterschiedlichen Belastungen für die Wirbelsäule verbunden. Rückenschmerzen zum Beispiel entstehen leicht durch falsche Körperhaltung beim Heben und Tragen. Grundregel ist: Ihr Rücken sollte bei jeder Tätigkeit möglichst gerade bleiben. Statt sich zu bücken, gehen Sie lieber mit geradem Rücken in die Hocke, um Ihre Bandscheiben zu entlasten. Dasselbe gilt auch beim Tragen von schweren Gegenständen, wie Getränkekisten oder ähnliches. Gehen Sie in die Hocke und heben Sie das Gewicht mit der Kraft Ihrer Beinmuskeln hoch, dabei spannen Sie Beckenboden und Bauchmuskulatur an. Ihr Rücken soll gerade bleiben und auch die Last beim Hochheben und Tragen sollte sich dabei immer dicht am Körper befinden. Bei anderen Hausarbeiten, wie zum Beispiel beim Staubsaugen, Wischen oder Fegen sollten Sie das Teleskoprohr so einstellen, dass Sie aufrechtstehend arbeiten können. Auch die Höhe stehend genutzter Arbeitsflächen, wie in der Küche oder im Hobbyraum, sollten Sie auf Ihre Körpergröße anpassen. Beim Kochen oder Bügeln sollten idealerweise ca. 15 cm Abstand zwischen Ellenbogen und Arbeitsfläche sein.

Auch beim Gärtnern helfen die richtigen Geräte dabei, Ihren Rücken zu schonen.

Unterstützung bei der Gartenarbeit

Für eine rückenfreundliche Gartenarbeit, benötigen Sie vor allem rückengerechte Gartengeräte. Das bedeutet bei Geräten mit Stiel auf eine ausreichende Länge des Stiels zu achten, damit Sie nicht gebückt arbeiten müssen, was Ihren Rücken belasten würde. Denn für Ihre Rückenmuskulatur sind lang andauernde Arbeiten in gebückter Haltung eine große Belastung. Außerdem sollte das Gartengerät, welches sie längere Zeit tragen müssen, wie z. B. Heckenscheren, auch nicht zu schwer sein. Insgesamt gilt: Beim Arbeiten regelmäßig die Haltung wechseln und – wenn immer möglich – die Arbeiten sitzend oder kniend verrichten. Hocker oder Kniepolster können beispielsweise das Unkrautjäten viel angenehmer machen.

Rückenfreundlich schlafen: So geht´s

Wir verbringen fast ein Drittel unseres Lebens im Bett. Damit Ihr Schlaf aber für Körper und Rücken wirklich erholsam ist, sollten Sie einige Dinge beachten:

Lassen Sie sich vor dem Kauf von Bett, Lattenrost und Matratze am besten in einem Fachgeschäft beraten. Die Matratze und Lattenrost zum Beispiel müssen zum eigenen Körpergewicht passen und dürfen weder zu hart noch zu weich sein. Wichtig ist, dass die Matratze punktelastisch ist, also dort nachgibt, wo der Körper Druck ausübt (an Schultern, Hüfte), und die anderen Teile unterstützt. Das trifft für qualitativ hochwertige Latex-, Taschenfederkern- oder Schaumstoffmatratzen zu.

Auch die Liegeposition hat Einfluss auf die Schlafqualität. Wer Probleme mit dem Rücken hat (besonders mit der Halswirbelsäule), sollte besser auf das Schlafen in Bauchlage verzichten, denn dabei verdreht man den Kopf unnötig stark. Die Seitenlage gilt allgemein als ideale Schlafposition; mit leicht gebeugten Knien, unterstützt sie die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Krümmung. Allerdings können wir nur unsere Haltung beim Einschlafen selbst bestimmen, denn im Schlaf wechseln wir bis zu 60-mal unsere Schlafposition.

Gibt es die richtigen Schuhe für den Rücken?

Unserem Rücken ginge es vermutlich viel besser, wenn wir den ganzen Tag barfuß laufen würden. Die Fußmuskulatur dient auch zur Stabilisierung der tiefen Muskulatur, die den Rücken aufrichtet. Wenn wir Schuhe tragen, verliert jedoch die Fußsohle einen Teil Ihrer Sensibilität und auch die Balance der Muskeln verschlechtert sich. Das zusammen kann sich letztendlich in Rückenproblemen bemerkbar machen.

Schädlich für den Rücken sind vor allem harte und unelastische Schuhe, in denen der Fuß nicht richtig abrollen kann. Ein guter Schuh ist elastisch und schenkt dem Fuß genügend Bewegungsfreiheit. Gleichzeitig muss er jedoch auch genügend Halt bieten, um den Fuß vor dem Umknicken zu schützen. Für einen gesunden Rücken und gesunde Füße gilt: Der Absatz sollte nicht höher als 3 cm sein. Höhere Absätze schaden auf Dauer den Füßen und zwingen die Wirbelsäule ins Hohlkreuz. Das führt auf lange Sicht zu Rückenschmerzen.

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